Prinzip der Autogastechnik

 
Bivalenter Antrieb

Ein spezieller Einbausatz macht es möglich, Autogas in einem serienmäßigen Benzinfahrzeug für den Antrieb zu nutzen. Der ursprüngliche Benzinbetrieb bleibt davon unberührt.

Es gibt verschiedene Autogassysteme zur Ausrüstung der jeweiligen Kraftfahrzeugtypen. Die am Markt vorhandenen Systeme lassen sich in sogenannte Venturisysteme (selbstansaugende Systeme) und Einspritzsysteme einteilen.
  Die Ausrüstung des Ottomotors auf Autogasbetrieb wird ohne mechanische Änderungen am Motor vorgenommen. Es wird ein Autogas-Tank installiert, von dem aus das Gas zum Verdampfungsdruckminderer gelangt. Dieser führt das Gas vom flüssigen in den gasförmigen Zustand über und sorgt für den für die Gasbildung erforderlichen Druck.

Die einblasenden Gassysteme ähneln Benzineinspritzanlegen. Sie führen das Gas mit Überdruck in separaten Leitungen direkt vor die Einlassventile der einzelnen Zylinder. Ein mit der Fahrzeugelektronik kommunizierender Mikroprozessor regelt den Autogasbetrieb. Er stellt so eine schadstoffarme und wirkungsoptimierte Verbrennung im Motor sicher.

 

 

© Autogaszentrum Simmern GmbH, 2010